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05.09.2016, 12:00 Uhr | K. Bertholdes-Sandrock
In der Natur spielen wie früher Minister Wenzel - auch an der Elbe?
Bertholdes-Sandrock fragt Landesregierung

„Wie will die Landesregierung gewährleisten, dass auch Kinder an der Elbe in Zukunft wieder in der Natur spielen und von ihr lernen können, wie es Umweltminister Wenzel in seiner Kindheit vergönnt war?“, will CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock in ihrer Anfrage an die Landesregierung wissen nach entsprechenden Äußerungen des Ministers im letzten Plenum. Dabei bezieht sie sich auf die Einschränkungen für Sportbootfahrer, Angler und Spaziergänger im Biosphärenreservat, wie sie vor kurzem erst wieder im Landkreis Lüneburg beklagt worden waren. Die Gemeinde Hohnstorf hatte hier bei einer Veranstaltung zum „Miteinander von Mensch und Natur“ die Finger in die Wunde gelegt. „Das Problem betrifft genauso Lüchow-Dannenberg“, stellt die Abgeordnete fest.

Es gebe eine Verunsicherung bei Teilen der Bevölkerung über das, was verboten, und das, was erlaubt sei im Biosphärenreservat. „Da muss sich schleunigst etwas tun“, meint Bertholdes-Sandrock. So fragt sie auch, ob die vorhandene Beschilderung ausreiche.

Die Abgeordnete bezweifelt, dass die Anzahl der Erholungsbereiche im Biosphären-reservat ausreicht. Sie will deshalb wissen, ob betroffene Gemeinden, die eine Erweiterung wollen, dann von der Landesregierung entsprechende Unterstützung erfahren.

Im Hinblick auf die von den Sportbootfahrern monierten ungeeigneten Anlandeplätze und die deutlichen Beschränkungen für Angler erwartet Bertholdes-Sandrock ein Entgegen-kommen von der Landesregierung. D. h. es müssten unattraktive Gebiete gegen attraktivere getauscht werden, wenn eine Gemeinde dies beantragt, meint die Abgeordnete. Würde die Landesregierung das befürworten? Auch das will sie wissen.

„Das Biosphärenreservat ist schliesslich seinem eigenen Anspruch nach – im Gegensatz zum Nationalpark – ein Raum, in dem es einen Ausgleich zwischen Ökologie und Mensch geben muss. Das fordern wir ein“, so Bertholdes-Sandrock.

Insofern will sie auch wissen, ob die Landesregierung den Einsatz von Rangern als Mittel zur Konfliktbefriedung zwischen Bürgern und Naturschutz ansieht. Wenn dies der Fall sei, müssten konsequenterweise noch mehr Ranger eingesetzt werden. Deshalb will die Abgeordnete wissen, in welcher Höhe die Landesregierung dann zu dieser Maßnahme bereit sei.

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