Stellungnahmen/ Pressemitteilungen
21.01.2016, 10:00 Uhr | K. Bertholdes-Sandrock
Mangelnder Hochwasserschutz in der Samtgemeinde Gartow
Bertholdes-Sandrock fragt die Landesregierung

„Die Samtgemeinde Gartow ist bei Hochwasser immer noch nicht ausreichend geschützt“, beklagt CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock und stellt deshalb eine umfangreiche Anfrage an die rot-grüne Landesregierung. Sie unterstützt damit die entsprechende Resolution aus der Samtgemeinde Gartow.

Das Hochwasser 2013 hatte überall enorme Schäden verursacht, Vietze war hier nur eine der Schwachstellen. Die neuesten Bemessungsgrundlagen waren bei den Deichbaumaßnahmen der letzten Jahre noch nicht berücksichtigt, lediglich erst jetzt in Vietze. Bertholdes-Sandrock will wissen, welche länderübergreifenden Initiativen zum Hochwasserschutz an der Elbe und ihren Nebenflüssen von der Landesregierung seit 2013 erfolgt sind und mit welchen Ergebnissen.

Sie erkundigt sich auch nach Deichbaumaßnahmen für Gorleben entlang der L 256 im Bereich Gorleben-Gartow sowie den Lückenschluss zwischen Nienwalde und Bömenzien, wo auf Seiten Sachsen-Anhalts ein Deich bereits bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen gebaut wurde. Auch müsse geklärt werden, wie die Sicherheit des Amtshauses Schnackenburg und die Erreichbarkeit der Kläranlage Laasche künftig zu gewährleisten sei, die im Sommer 2013 ausschliesslich mit dem Boot zu erreichen war und deren Stromverteiler wegen der niedrigen Lage außer Kraft gesetzt war. Weiter fragt Bertholdes-Sandrock, ob die Landesregierung den Laascher Damm als einzige Zufahrt zum Ort Laasche, der 2013 ebenfalls überflutet war, höher legen will, um bei Hochwasser die Passierbarkeit zu gewährleisten. Sie erkundigt sich auch nach den Möglichkeiten eines verbesserten Hochwasserschutzes für die Seegebrücke, damit der gesamte Höhbeck und die Stadt Schnackenburg nicht abgeschnitten werden können.

„Wir sind mit dem Beginn der Baumaßnahmen in Vietze auf gutem Wege, aber es muss noch deutlich mehr getan werden, denn das nächste Hochwasser kann schneller da sein, als wir denken“, fordert die Abgeordnete.

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