Anfragen an die Landesregierung
Wie hilft die Landesregierung dem hochwassergeschädigten Tourismus an der Elbe? (13.08.2013)

Angesichts des Elbe-Hochwassers ist in den anliegenden Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg ein erheblicher Imageschaden im Bereich des Tourismus entstanden, und daraus folgend ist es zu dramatischen finanziellen Ausfällen gekommen. Betroffene sprechen von 2 Wochen Totalausfall in Beherbergungs- und Gastronomiebereich und 6 Wochen Nachfolgewirkungen mit ca. 80% Stornierungen im Übernachtungsgewerbe. Versicherungsleistungen greifen hier in aller Regel nicht. Und die Fluthilfen für Hochwassergeschädigte beziehen sich ebenfalls nur auf direkte Schadensfolgen. Indirekte Folgen wie Umsatzeinbußen werden gar nicht berücksichtigt.

Als Konsequenz daraus haben die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg sowie der Flußlandschaft Elbe GmbH und der Elbe-Wendlandtouristik einen gemeinsamen Appell an das niedersächsische Wirtschaftsministerium gerichtet, um zusätzliche Mittel für Imagekampagnen zu erhalten.
Die Kommunen entlang der Elbe in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg können es sich keinesfalls erlauben, Arbeitsplätze und Einnahmen aus dem Tourismus zu gefährden, sind sie doch ein wichtiges Standbein, gerade in den z. T. strukturschwachen Elbekommunen.

Dazu frage ich die Landesregierung:

  1. Wie hoch schätzt die Landesregierung die Ausfälle für den Tourismus an der Elbe in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg – jeweils getrennt – in Folge des Hochwassers? a) Welche Zahlen hat sie von den Landkreisen bekommen? b) Wie gedenkt sie damit umzugehen?

  1. Mit welchen konkreten Maßnahmen wird die Landesregierung die Betroffenen unterstützen
    - finanzieller
    - nicht finanzieller Art?

  1. Wie wird die Landesregierung die Tatsache berücksichtigen, dass die Umsatzeinbußen auch zu verringertem Steueraufkommen in den Kommunen und geringerer Ausnutzung von Infrastruktur (in Folge fehlender Touristen), z. B. der Bäder, Bootsverleihe etc. führen, was wiederum zu zusätzlichen finanziellen Belastungen der betroffenen Kommunen beiträgt? Werden mögliche Bedarfszuweisungen dadurch erhöht?

  1. Können die zusätzlich notwendigen Ausgaben bzw. finanziellen Einbußen im Falle des Landkreises Lüchow-Dannenberg die Selbstentschuldung des Landkreises und seiner Samtgemeinden gefährden?

  1. Wie wird die Landesregierung diesen Umstand berücksichtigen?

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