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Stellungnahmen/ Pressemitteilungen
08.02.2017, 12:00 Uhr | K. Bertholdes-Sandrock
CDU-Abgeordnete lehnen IHK Fusion ab und fordern Verantwortung bei Rot-Grün ein

Die aktuellen Überlegungen einer Fusion der IHK Lüneburg/Wolfsburg mit der IHK Braunschweig stößt bei den CDU-Landtagsabgeordneten im Hamburger Umland, das von Stade bis Lüchow-Dannenberg reicht, auf deutliche Kritik. Die Abgeordneten Karin Bertholdes-Sandrock aus Lüchow-Dannenberg, Kai Seefried/Drochtersen, Helmut Dammann-Tamke/Ohrensen, Heiner Schönecke/Elstorf und André Bock/Winsen schließen sich damit der Position der Landräte aus Stade, Harburg und Lüneburg sowie des Lüneburger Oberbürgermeisters an. Das letzte Wort bei einer solchen Fusion hätte die niedersächsische Landesregierung. Laut Medienberichten sollen die bisherigen Gespräche wohlwollend durch den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies begleitet worden sein. Hierfür gibt es bei der Landtagsabgeordneten Karin Bertholdes-Sandrock und ihren Kollegen kein Verständnis.

Lüchow -

„Wir fordern die Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen in unserer Region, so Andrea Schröder-Ehlers und Miriam Staudte, dazu auf, sich bei der Landesregierung und dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium gegen eine solche Fusion einzusetzen“, so Bertholdes-Sandrock. Die Industrie- und Handelskammern müssten auch zukünftig die Interessen ihrer Unternehmen regional vertreten. Das Hamburger Umland von Stade über Lüneburg bis Lüchow-Dannenberg sei auf Hamburg ausgerichtet. Da passe eine Fusion mit Braunschweig weniger. Der Blick müsse auf die Metropolregion Hamburg gerichtet sein. „Wir müssen in unseren Wirtschaftsräumen denken und haben hier andere Herausforderungen“, so Bertholdes-Sandrock und ihre Kollegen. Der mögliche Zusammenschluss könne sich als schwerer Fehler entpuppen, „besonders wenn eine Vergrößerung der IHK die unmittelbaren Kontakte der Wirtschaftenden erschwere und damit negative Auswirkungen in der Peripherie hat“, so die Abgeordnete abschliessend.